|
Die Studienorte Iserlohn und Hagen Die Stadt Iserlohn Iserlohn liegt in Nordrhein-Westfalen am nördlichen Rande des Sauerlandes in waldreicher, landschaftlich reizvoller Umgebung innerhalb des Regierungsbezirks Arnsberg. Mit rund 100.000 Einwohnern ist Iserlohn die größte Stadt im Märkischen Kreis. Sie bietet mit der Nähe zum angrenzenden Ruhrgebiet gute Verkehrsanbindungen, ist Sitz der Fachhochschule Südwestfalen, regionaler Mittelpunkt der Wirtschaft und nicht zuletzt eine Hochburg des Eishockeys (IEC Iserlohn).Die Stadt Hagen Hagen soll ursprünglich eine an der Mündung der Ennepe in die Volme angelegte Sperrfeste gewesen sein, die bereits unter Wittekind gemeinsam mit der Hohensyburg eine wichtige Grenzsperre der Sachsen gewesen ist. Die Quellen melden, daß Hagen später zum karolingischen Hausgut geschlagen worden ist und als Lehen in die Hand der Erzbischöfe von Köln kam. Aus dem 11. Jahrhundert wird von einem Oberhof Hagen berichtet, der von einem Schulzen für den Kölner Erzbischof verwaltet wurde. Die Gerichtsbarkeit über Hagen lag in den Händen der Grafen von Volmarstein, deren Freistühle vor ihrer Burg, ferner in Herdecke und Haspe errichtet waren. Mit der Zerstörung der Burg Volmarstein im Jahre 1324 durch Engelbert III. ging Hagen in den Besitz der Grafen von der Mark über. Die Hauptlinie dieses Geschlechts erlangte im Jahr 1398 Kleve und durch Heirat im Jahre 1521 noch Jülich und Berg. Nach dem Aussterben der Herzöge dieser Länder kamen die Gebiete, und dadurch auch Hagen, nach vorausgegangenem Erbfolgekrieg im Jahre 1666 endgültig an Brandenburg-Preußen. Unter Friedrich Wilhelm I. wurde Hagen zur Stadt erhoben. Sie hatte damals 670 Einwohner. 1750 zeigte das älteste Siegel der bereits 1200 Einwohner zählenden Stadt das amtliche Wappen: Eichbaum mit drei Ästen und drei Hauptwurzeln. Aus dem Landstädtchen längs der Volmechaussee wird der weitbekannte Industrieort Hagen, der 1865 10.000, 1876, nach der Eingemeindung von Eilpe und Wehringhausen, über 25.000 Einwohner zählte. Um die Jahrhundertwende ist nach der weiteren Eingemeindung von Altenhagen, Eckesey, Delstern und Eppenhausen, die Zahl auf 66.000 Einwohner angewachsen, um sich im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts um weitere 50% zu erhöhen. Im Februar 1928 wurde die Großstadtgrenze überschritten. |